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DH@MI-UR 2018-2020: Analyse moderner kultureller Artefakte (Teil 2) – Memes, Video Games, Webseiten

von Aenne Knierim und Thomas Schmidt

Abstract

Dieser Beitrag ist Teil einer Reihe von Beiträgen, die Forschungsprojekte aus den Jahren 2018-2020 im Bereich der Digital Humanities an der Universität Regensburg vorstellen. Diesmal werden ausgewählte Projekte zum Thema „Analyse moderner kultureller Artefakte“ präsentiert: Im Fokus stehen Memes, Videospiel-Magazine und Webseiten. Am Beispiel dreier Forschungsbeiträge des Lehrstuhls für Medieninformatik an unserer Universität wird die Vielfalt der Forschung im Bereich der Digital Humanities illustriert.

Die drei Forschungsbeiträge sind:

  1. Acquisition and Analysis of a Meme Corpus to Investigate Web Culture
  2. Towards an Analysis of Gender in Video Game Culture:ExploringGender-specificVocabularyin Video Game Magazines
  3. Utilizing HTML-analysis and computer vision on a corpusof websitescreenshots to investigate design developmentson the web
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Im Spannungsfeld zwischen Digital Humanities und Informationswissenschaft- Beiträge der Universität Regensburg auf der ISI 2021

Wan-Hua Her und Aenne Knierim

Abstract

Das 16. Internationale Symposium für Informationswissenschaft brachte dieses Jahr Fachvertreter*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen, um über aktuelle Forschungsvorhaben der Informationswissenschaft und benachbarter Fächer wie den Digital Humanities zu diskutieren. Die Tagung fand virtuell in englischer und deutscher Sprache unter dem Motto „Information zwischen Daten und Wissen. Die Informationswissenschaft und ihre Nachbarn von Data Science bis Digital Humanities“ statt. Das sich zuletzt sehr dynamisch entwickelnde Arbeits- und Forschungsgebiet der Digital Humanities bot im Spannungsverhältnis mit dem Fach Data Science einen fruchtbaren Boden für den informationswissenschaftlichen Diskurs.

Passend dazu beschäftigt sich ein Beitrag von Manuel Burghardt und Jan Luhmann mit der Beziehung zwischen der Informationswissenschaft und Digital Humanities. Michael Achmann und Florian Schwappach stellten ihr Paper „Grundlagenermittlung für die digitale Werkbank qualitativ-hermeneutisch arbeitender Geisteswissenschaftlerinnen“ vor, in dem die Nutzung digitaler Tools durch Geisteswissenschaftler*innen untersucht wird. Interessante Einblicke in das Forschungsfeld der Sentiment Analyse brachte ein Paper von Thomas Schmidt, Johanna Dangel und Christian Wolff, welches das Tool SentText beleuchtet. In einer neuen Studie aus der Informationswissenschaft zum Thema Fake News von Thomas Schmidt, Christian Wolff und anderen wurde das Informationsverhalten der Befragten im Umgang mit Fake News in den sozialen Medien thematisiert.

Photo Credit: Poline Zimmermann, Source: pexels.com/de-de/foto/foto-der-person-mit-laptop-3747403/
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