Kategorie: Tools

Im Spannungsfeld zwischen Digital Humanities und Informationswissenschaft- Beiträge der Universität Regensburg auf der ISI 2021

Wan-Hua Her und Aenne Knierim

Abstract

Das 16. Internationale Symposium für Informationswissenschaft brachte dieses Jahr Fachvertreter*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen, um über aktuelle Forschungsvorhaben der Informationswissenschaft und benachbarter Fächer wie den Digital Humanities zu diskutieren. Die Tagung fand virtuell in englischer und deutscher Sprache unter dem Motto „Information zwischen Daten und Wissen. Die Informationswissenschaft und ihre Nachbarn von Data Science bis Digital Humanities“ statt. Das sich zuletzt sehr dynamisch entwickelnde Arbeits- und Forschungsgebiet der Digital Humanities bot im Spannungsverhältnis mit dem Fach Data Science einen fruchtbaren Boden für den informationswissenschaftlichen Diskurs.

Passend dazu beschäftigt sich ein Beitrag von Manuel Burghardt und Jan Luhmann mit der Beziehung zwischen der Informationswissenschaft und Digital Humanities. Michael Achmann und Florian Schwappach stellten ihr Paper „Grundlagenermittlung für die digitale Werkbank qualitativ-hermeneutisch arbeitender Geisteswissenschaftlerinnen“ vor, in dem die Nutzung digitaler Tools durch Geisteswissenschaftler*innen untersucht wird. Interessante Einblicke in das Forschungsfeld der Sentiment Analyse brachte ein Paper von Thomas Schmidt, Johanna Dangel und Christian Wolff, welches das Tool SentText beleuchtet. In einer neuen Studie aus der Informationswissenschaft zum Thema Fake News von Thomas Schmidt, Christian Wolff und anderen wurde das Informationsverhalten der Befragten im Umgang mit Fake News in den sozialen Medien thematisiert.

Photo Credit: Poline Zimmermann, Source: pexels.com/de-de/foto/foto-der-person-mit-laptop-3747403/
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Vortrag: „More Than Words – Computergestützte Erschließungsstrategien und Analyseansätze für handschriftliche Liedblätter“

Manuel Burghardt

Vortrag im Rahmen des DH-Kolloquiums der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

Abstract

Unter dem Schlagwort Digital Humanities wird gemeinhin der Einsatz digitaler Ressourcen und computergestützter Methoden in den Geisteswissenschaften zusammengefasst. Vor dem Hintergrund bestehender Methoden im Bereich der Korpus- und Computerlinguistik liegt hier bislang ein starker Fokus auf textbasierten Wissenschaften (vgl. etwa das Konzept des Distant Reading). In zunehmendem Maße rücken in den Digital Humanities nun aber auch andere geisteswissenschaftliche Disziplinen in den Fokus computergestützter Modellierungs- und Analyseversuche, etwa im Bereich der Kunstgeschichte (Bild), der Filmwissenschaft (Film) und der Musikwissenschaft (Musik). Entsprechend ist der Vortrag im Schnittfeld von Digital Humanities und Musikwissenschaft zu verorten. Dabei sollen anhand eines konkreten Projekts zur Digitalisierung einer großen Sammlung handschriftlicher Liedblätter grundlegende Möglichkeiten und Methoden zu Erschließung, Repräsentation und Analyse von notierter Musik aufgezeigt werden. Wenngleich an vielen Stellen Parallelen zu Methoden und Verfahren aus den textbasierten Geisteswissenschaften offenkundig werden, so wird doch auch deutlich, dass es sich bei „Notentext“ um mehr als nur Wörter handelt und sich somit einige Besonderheiten und Herausforderungen bei der Digitalisierung ergeben.

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INFORMATIK 2017: Music Information Retrieval für deutschsprachige Volkslieder

Die 47. Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik (GI) in Chemnitz findet in diesem Jahr unter dem Motto „Digitale Kulturen“ statt. Auch das Thema Digital Humanities wird dabei aufgegriffen, bspw. in einem dedizierten Workshop zum Thema Modellierungsfragen in den Digitalen Geisteswissenschaften. Darüber hinaus wird in weiteren thematischen Workshops der Einsatz von informatischen Methoden in anderen Disziplinen thematisiert, etwa im Workshop Musik trifft Informatik. Im Rahmen der letztgenannten Veranstaltung wurde aus Regensburg ein Beitrag vorgestellt:

  • Lamm, L. & Burghardt, M. (2017). Entwicklung eines Music Information Retrieval-Tools zur Melodic Similarity-Analyse deutschsprachiger Volkslieder. In Eibl, M. & Gaedke, M. (Hrsg.): INFORMATIK 2017, Lecture Notes in Informatics (LNI), Gesellschaft für Informatik, Bonn 2017.

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Presentations at the DCH 2017

The Interdisciplinary Conference on Digital Cultural Heritage (DCH) takes place in the Staatsbibliothek Berlin, from August 30 – September 1, 2017.

We present two recent projects from the field of museum informatics. The first project „Designing a Digital Museum Catalog App for Tailored Exhibition Experiences“ has been developed in cooperation with the „Haus der Bayerischen Geschichte“ (House of Bavarian History). The second project „Using Virtual Reality as a Means for Knowledge Transfer in Museum Exhibitions“ has been created together with the Regensburg Historic Museum.

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DATeCH 2017: Crowdsourced Transcription of Handwritten Music Scores

Author: Manuel Burghardt

I am currently attending the DATeCH 2017 conference in Göttingen, which is fully packed with interesting talks on „Digital Access to Textual Cultural Heritage“. The venue is right in the heart of the „Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen“, which is quite a decent place for a conference 🙂

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15th International Symposium of Information Science

The 15th International Symposium of Information Science (ISI) is taking place from March 13-15 at Humbold University in Berlin.

We are presenting a poster for „An Information System for the Analysis of
Color Distributions in MovieBarcodes“.

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Projektvorstellung auf der Journée créole 2017

Zusammen mit Dr. Evelyn Wiesinger und Dr. habil. Alexander M. Teixeira Kalkhoff aus der Romanistik, werde ich am 3. März 2017 in Regensburg auf der Journée créole ein aktuelles Projektvorhaben im Bereich der digitalen Aufbereitung und der quantitativen Analyse von Kreolsprachen – insbesondere des Créole guyanais – vorstellen.

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DHd 2017 in Bern

Auch in diesem Jahr ist die Regensburger Arbeitsgruppe Digital Humanities mit zwei Beiträgen auf der DHd vertreten, die erstmalig in der Schweiz stattfindet. Die DHd ist die größte Digital Humanities-Konferenz im deutschsprachigen Raum (ca. 300 Teilnehmer), und wird seit 2014 jährlich an unterschiedlichen Standorten abgehalten (2014: Passau, 2015: Graz, 2016: Leipzig, 2017: Bern).

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DH Conference 2016: Music and Movie Analysis

This year, Kraków is the venue of the international Digital Humanities conference. The Media Informatics Group from Regensburg will present two projects on the computer-based analysis of music and movies.

The complete conference proceedings are available here: http://dh2016.adho.org/abstracts/

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Katharsis – Ein Werkzeug für die quantitative Dramenanalyse

Von 7. – 8. Juni findet an der Universität Hamburg das Forum CA3 2016 statt, bei dem CLARIN-D seine „Angebote zum Auffinden, Auswerten und Aufbewahren von Sprachressourcen für die Forschung und Lehre in den Geistes- und Sozialwissenschaften vorstellt“. Neben einem spannenden Vortragsprogramm mit mehreren Keynotes wird es auch eine Hands-On Session zur Präsentation von digitalen Werkzeugen und Nutzerszenarien geben.

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