Kategorie: Medienanalyse

MuC 2017: User Experience Mining auf Basis von Online-Produktbewertungen

Im September wurde vom Lehrstuhl für Medieninformatik in Regensburg erstmals die Mensch und Computer 2017 unter dem Motto „Spielend einfach interagieren“ mit ca. 700 Teilnehmern organisiert. Alle Einzelbeiträge finden sich in der Digital Library der GI.

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Symposium: „Film rechnen – Computergestützte Methoden in der Filmanalyse“

Das Thema Bild- und Bewegtbildanalyse gewinnt auch in der – bis dato stark auf Text fokussierten – Digital Humanities Community immer mehr an Bedeutung. So wurde etwa Anfang des Jahres eine dedizierte Arbeitsgruppe beim deutschsprachigen DH-Verband (DHd) gegründet. Mit dem Symposium in Regensburg, am 3. Juli 2017, soll eine Bestandsaufnahme bestehender Ansätze zur computerbasierten Filmanalyse erfolgen und dabei Grenzen und Möglichkeiten solch digitaler Analyseverfahren diskutiert werden.

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15th International Symposium of Information Science

The 15th International Symposium of Information Science (ISI) is taking place from March 13-15 at Humbold University in Berlin.

We are presenting a poster for „An Information System for the Analysis of
Color Distributions in MovieBarcodes“.

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DH Conference 2016: Music and Movie Analysis

This year, Kraków is the venue of the international Digital Humanities conference. The Media Informatics Group from Regensburg will present two projects on the computer-based analysis of music and movies.

The complete conference proceedings are available here: http://dh2016.adho.org/abstracts/

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Regensburger Beiträge auf der KONVENS 2014

Auf der diesjährigen Konvens stellen wir zwei Digital Humanities-Projekte aus Regensburg vor: Sentilyzer und WebNLP.

Sentilyzer

Sentilyzer ist ein web-basiertes Tool zur Sentimentanalyse von deutschsprachigen Nutzerkommentaren zu Facebook-Seiten. Das Tools sammelt die Kommentare über die Facebook Graph API und benutzt den TreeTagger, um die Daten zu lemmatisieren. Die so lemmatisierten Daten werden dann anhand des Sentiment-Lexikons „Berlin Affective Word List – Reloaded“ (BAWL-R) analysiert und interaktiv im Browser visualisiert. Das Tool wurde bereits erfolgreich in einer Fallstudie zur Analyse von Facebook-Kommentaren zur TV-Show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ eingesetzt.

Sentilyzer: Darstellung der Sentiment Scores zur Dschungelcamp-Kandidatin Larissa Marolt entlang der Zeitachse.

Sentilyzer: Darstellung der Sentiment Scores zur Dschungelcamp-Kandidatin “Larissa Marolt” entlang der Zeitachse.

Tool-Demo: http://dh.wappdesign.net/timeline/14
Poster als PDF via ResearchGate
Publikation: Glücker, H., Burghardt, M., & Wolff, C. (2014) Sentilyzer – A Mashup Application for the Sentiment Analysis of Facebook Pages. In Ruppenhofer, J. & Faaß, G. (eds.). Workshop proceedings of the 12th edition of the KONVENS conference, S. 58 – 61. (PDF)


WebNLP

WebNLP erlaubt es über eine Web-Schnittstelle NLP-Funktionen des Python NLTK zu nutzen, und die Ergebnisse direkt im Browser darzustellen. Die Visualisierung der Ergebnisse erfolgt durch den Web-Dienst Voyant. Zudem können die Ergebnisse zur weiteren Analyse als Text- oder XML-Datei heruntergeladen werden. WebNLP macht über seine grafische Web-Schnittstelle NLP-Funktionen für ein breiteres Publikum zugänglich, und kann somit als Beitrag in Richtung Humanist-Computer Interaction gesehen werden. In der aktuellen Fassung unterstützt WebNLP als grundlegende Funktionen Tokenisierung, POS-Tagging und Lemmatisierung für englisch-sprachige Texte. Die Architektur des Tools ist allerdings so modular angelegt, dass weitere NLP-Funktionen und weitere Sprachen sukzessive ergänzt werden können.

WebNLP

Tool-Demo: http://dh.mi.ur.de/
Poster als PDF via ResearchGate
Publikation: Burghardt, M., Pörsch, J., Tirlea, B., & Wolff, C. (2014) WebNLP – An Integrated Web-Interface for Python NLTK and Voyant. In Ruppenhofer, J. & Faaß, G. (eds.). Proceedings of the 12th edition of the KONVENS conference, S. 235 – 240. (PDF)

Streetartfinder – Web-Anwendung zur Dokumentation und Kartierung von Streetart

Unter Streetart versteht man selbstautorisiert angebrachte Zeichen aller Art im urbanen Raum, die mit einem weiteren Personenkreis kommunizieren wollen. (Wikipedia-Definition zu Streetart)

Mit dem Streetartfinder liegt eine Web-Anwendung vor, die es ermöglicht Streetart-Bilder auf eine gemeinsame Plattform hochzuladen. Dabei werden Informationen zur Geolocation erfasst, welche es der Anwendung erlauben eine interaktive Karte der hochgeladenen Streetartbilder zu erstellen.

Streetart-Slideshow

Zusätzlich werden Informationen zum Uploader, zum Datum des Uploads sowie zur Streetart-Kategorie gespeichert. Zu diesen Kategorien gehören Graffiti, Stencil, Painting, Paste-Up, Installation und Sonstiges. Ziel ist der Aufbau einer umfangreichen digitalen Ressource zum Thema „Streetart“, welche in Folgestudien mit kunsthistorischen, soziologischen und kulturwissenschaftlichen Ansätzen näher untersucht werden können.


Webseite: http://streetartfinder.de/
Artikel bei kult: http://www.kult.de/neu-in-regensburg/kleine-kunstwerke-sichtbar-machen/150/11/1030914/
Facebook: https://www.facebook.com/streetartfinder

Publikation (Poster DHd 2015): „StreetartFinder – Eine Datenbank zur Dokumentation von Kunst im urbanen Raum“ (Download Poster + Extended Abstract)

To See or Not to See – Visualisierung und Analyse von Shakespeare-Dramen

„To See or Not to See“ ist ein web-basiertes Interface, welches die Visualisierung und Analyse quantitativer Aspekte aus Shakespeare-Dramen erlaubt. Die Datengrundlage stellen dabei Texte aus der Folger Digital Library, welche vollständig mit strukturellem TEI-Markup versehen sind, dar. Das Interface visualisiert dabei grundlegend welcher Character was und wieviel zu einem bestimmten Zeitpunkt im Stück sagt.

Shakespeare-Slideshow

Tool-Demo: http://www.thomaswilhelm.eu/shakespeare/

Publikation: Wilhelm, T., Burghardt, M., & Wolff, C. (2013). „To See or Not to See“ – An Interactive Tool for the Visualization and Analysis of Shakespeare Plays. In Franken-Wendelstorf, R., Lindinger, E., & Sieck, J. (eds.) Kultur und Informatik: Visual Worlds & Interactive Spaces. Verlag Werner Hülsbusch, Glückstadt, S. 175-185. (PDF)