Kategorie: Konferenz

Katharsis – Ein Werkzeug für die quantitative Dramenanalyse

Von 7. – 8. Juni findet an der Universität Hamburg das Forum CA3 2016 statt, bei dem CLARIN-D seine „Angebote zum Auffinden, Auswerten und Aufbewahren von Sprachressourcen für die Forschung und Lehre in den Geistes- und Sozialwissenschaften vorstellt“. Neben einem spannenden Vortragsprogramm mit mehreren Keynotes wird es auch eine Hands-On Session zur Präsentation von digitalen Werkzeugen und Nutzerszenarien geben.

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LREC 2016

Die 10. internationale Konferenz „Language Resources and Evaluation“ (LREC) findet in diesem Jahr von 23. – 28. Mai in Portorož (Slowenien) statt. Wie Nicoletta Calzolari (Conference Chair) in ihrer Eröffnung anmerkte, ist die LREC laut Google Scholar-Ranking nach ACL, EMNLP und NAACL die wichtigste Konferenz im Bereich Computational Linguistics. Weiterhin wurden einigen interessante Auswertungen zu den LREC 2016-Einreichungen gezeigt: So sind die in den Beiträgen mit Abstand am häufigsten beschriebenen linguistischen Resourcen Korpora und Lexika sowie auch Tagger/Parser, Treebanks, Evaluationsdatensätze, generische Software Toolkits, Annotationstools, Korpustools, Ontologien u.v.m. Über 3/4 der Ressourcen beschäftigt sich mit geschriebener Sprache, der Rest mit gesprochener Sprache, Zeichensprache oder mit multimodalen Sprachdaten.

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Workshop: „Digital humanities and the technologies of the semantic web”

Pre-conference workshop on „Digital humanities and the technologies of the semantic web: decolonizing description for the sake of digital humanities” at the International Symposium of Information Science (ISI 2015, Zadar).

Workshop Programm

Organizers: Marijana Tomić, Manuel Burghardt, Mirna Willer, Anne Gilliland & Gordon Dunsire; In cooperation with: Theresa Zammit Lupi

10:00 – 11:30

  1. Prof. Anne Gilliland, PhD & Prof. Mirna Willer, PhD. Implications of the
    Information Multiverse for Bibliographic and Archival Information
    Organization
  2. Gregory Rolan. Beyond the collection: the network as archive
  3. Giovanni Michetti, PhD, Assistant Professor. Unneutrality of archival standards and processes

Coffee break   11:30-12:00

12:00 – 13:30

  1. Gordon Dunsire, Consultant. Linked data & paradigm shift: from the (catalogue) record to the statement (triple) in OWA (presented by Prof. Mirna Willer, PhD)
  2. Marijana Tomić, PhD, Assistant Professor. Research data in humanities and OWA
  3. Theresa Zammit Lupi, PhD (Skype). The design of a database as a research tool for the study on a collection of musical manuscripts

Lunch   13:30 – 14:30

14:30 – 16:00

  1. Prof. Christian Wolff, PhD. Challenges of Description in a Multi-Lingual, Diachronic Corpus Project
  2. Manuel Burghardt, PhD. Description of Dramatic Texts for Quantitative Analysis
  3. Marijana Tomić, PhD, Assistant Professor. Visual tagging of digitized manuscripts and incunabula with DocMark software
  4. Manuel Burghardt, PhD. Encoding and Analyzing a Large Corpus of German Folk Music – A Case Study

Coffee break 16:00 – 16:15

16:15 – 17:00 Final discussion moderated by workshop organizers

Call for Participation

The 14th International Symposium of Information Science (ISI) will be held from May 19-21, 2015, in Zadar (Croatia). A pre-conference workshop on „Digital humanities and the technologies of the semantic web: decolonizing description for the sake of digital humanities” will take place on May 18, 2015.

Participation is open to (1) workshop presenters, and (2) general participants interested in attending the workshop. Workshop registration via email is required.

If you are planning to participate as a presenter, please send a position paper (1-2 pages) to
Marijana Tomić (University of Zadar) or Manuel Burghardt (University of Regensburg) until April 26, 2015.

Participants who have had their position paper accepted by the workshop organizers will have approx. 10 minutes time to present their topic to the other participants. All topics will then be discussed in the workshop. For a list of potential topics please refer to the detailed workshop description on the ISI 2015 website: http://isi2015.de/?page_id=791

We are looking forward to see you at the pre-conference workshop in Zadar. If you have any questions please contact the workshop organizers.

Contact:
Marijana Tomić: mtomic@unizd.hr
Manuel Burghardt: manuel.burghardt@ur.de

Workshop zur computer-basierten Dramenanalyse

Von 12.-13. März fand in München, an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, ein Workshop statt, der sich ganz der computer-basierten, quantitativen Analyse von Dramen widmete. Den offiziellen Workshop-Call finden Sie hier. Nach einer Einführung in den aktuellen Stand und die Geschichte quantitativer Dramenanalyse durch die Workshopveranstalterin Katrin Dennerlein (Uni Würzburg), folgten eine ganze Reihe von spannenden Vorträgen, die sowohl neue Ressourcen als auch eigene Analysestudien und Tools thematisierten.

Workshop Schedule

Ein weiteres Highlight war unter anderem auch die Anwesenheit von Franco Moretti, der am Stanford Literary Lab zahlreiche spannende DH-Projekte leitet, und vor allem durch sein Konzept des „Distant Reading“ Bekanntheit über die Grenzen der Digital Humanities hinaus erlangte.

Der Regensburger Beitrag von Manuel Burghardt und Thomas Wilhelm päsentierte ein Shakespeare-Visualisierungstool. Darüber hinaus wurde ein neues, gerade entstehendes Kooperationsprojekt mit Katrin Dennerlein vorgestellt, welches flexibler angelegt ist, und versucht Dramen aus dem TextGrid-Repository quantitativ zu analysieren, und die Ergebnisse dieser Analyse interaktiv in einem einfach zu bedienenden Web-Interface für Geisteswissenschaftler verfügbar zu machen. Dabei werden insbesondere quantitative Aspekte wie die Konfigurationsdichte sowie auch die Replikenlänge und Replikenanzahl von Dramentexten berücksichtigt. Den Foliensatz zum Vortrag finden Sie hier.

Foliensatz "Tools für die quantitative Dramenanalyse"

Foliensatz „Tools für die quantitative Dramenanalyse“

Interessante Tools und Ressourcen

Tools und Methoden zur quantitativen Dramenanalyse

Regensburger Beiträge auf der DHd 2015

Die zweite Jahrestagung des Verbands „Digital Humanities im deutschsprachigen Raum“ (Dhd) findet in dieser Woche an der Karl-Franzens-Universität in Graz statt. Nachdem es bei der letzten DHd in Passau mit den Lebkuchenherzen bereits eine regionaltypische, kulinarische Überraschung in den Konferenzpaketen gab, gibt es auch auf der DHd 2015 Köstlichkeiten aus der Steiermark.

dhd-2015-gifts

DHd-Schmankerl aus der Steiermark: Kernöl und Zotter-Scholokade.

Auch die Regensburger Medieninformatik ist mit zwei Beiträgen auf der Konferenz vertreten. Martin Dechant wird ein Poster zur Rekonstruktion des Regensburger Ballhauses vorstellen, Manuel Burghardt präsentiert ein Poster zum StreetartFinder.

Beide Beiträge stehen ab sofort zum Download zur Verfügung:

 

Impressionen vom Symposium „Visual Linguistics“

View all the data – view all the combinations – view all the angles – use all the techniques! Keep looking for any kind of pattern in the data! (Mark Richard Lauersdorf, Keynote speech at „Visual Linguistics Symposium“, November 19, 2014)

Visual Linguistics SymposiumVon 19. – 21.11.2014 fand ein Symposium auf Schloss Herrenhausen in Hannover statt, dass sich ganz dem Thema  „Visualisierung im sprachwissenschaftlichen Kontext“ widmete. Dabei wurden auch zwei Beiträge aus der Regensburger Medieninformatik vorgestellt: Thomas Wilhelm berichtete über eine Weiterentwicklung seines interaktiven Tools zu Visualisierung von Shakespeare-Dramen (mehr Informationen). Manuel Burghardt präsentierte Ergebnisse aus einer umfangreichen Evaluationsstudie zur Usability von linguistischen Annotationswerkzeugen, und ging dabei vor allem auf die Rolle von unterschiedlichen Visualisierungsmöglichkeiten ein.

Neben vielen spannenden Beiträgen von Teilnehmern aus Mannheim, Dresden, München, Moskau, Athen, und anderen Standorten, war ein besonderes Highlight die Keynote von Maximilian Schich (UT Dallas), der seinen Science-Artikel (August 2014, Vol. 345 no. 6196, pp. 558-562) „A network framework of cultural history“ vorstellte. Im Kern geht es dabei um die diachrone Visualisierung von Geburts- und Sterbeorten bekannter Persönlichkeiten.

Das vollständige Programm zu „Visual Linguistics“ finden Sie hier. Es folgt ein Überblick über einige interessante Tools und Projekte, die im Rahmen des Symposiums vorgestellt wurden:

Tools

Ressourcen

Videos / Blogs