Kategorie: Forschungsprojekt

DATeCH 2017: Crowdsourced Transcription of Handwritten Music Scores

Author: Manuel Burghardt

I am currently attending the DATeCH 2017 conference in Göttingen, which is fully packed with interesting talks on „Digital Access to Textual Cultural Heritage“. The venue is right in the heart of the „Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen“, which is quite a decent place for a conference 🙂

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Projektvorstellung auf der Journée créole 2017

Zusammen mit Dr. Evelyn Wiesinger und Dr. habil. Alexander M. Teixeira Kalkhoff aus der Romanistik, werde ich am 3. März 2017 in Regensburg auf der Journée créole ein aktuelles Projektvorhaben im Bereich der digitalen Aufbereitung und der quantitativen Analyse von Kreolsprachen – insbesondere des Créole guyanais – vorstellen.

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DHd 2017 in Bern

Auch in diesem Jahr ist die Regensburger Arbeitsgruppe Digital Humanities mit zwei Beiträgen auf der DHd vertreten, die erstmalig in der Schweiz stattfindet. Die DHd ist die größte Digital Humanities-Konferenz im deutschsprachigen Raum (ca. 300 Teilnehmer), und wird seit 2014 jährlich an unterschiedlichen Standorten abgehalten (2014: Passau, 2015: Graz, 2016: Leipzig, 2017: Bern).

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DH Conference 2016: Music and Movie Analysis

This year, Kraków is the venue of the international Digital Humanities conference. The Media Informatics Group from Regensburg will present two projects on the computer-based analysis of music and movies.

The complete conference proceedings are available here: http://dh2016.adho.org/abstracts/

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LREC 2016

Die 10. internationale Konferenz „Language Resources and Evaluation“ (LREC) findet in diesem Jahr von 23. – 28. Mai in Portorož (Slowenien) statt. Wie Nicoletta Calzolari (Conference Chair) in ihrer Eröffnung anmerkte, ist die LREC laut Google Scholar-Ranking nach ACL, EMNLP und NAACL die wichtigste Konferenz im Bereich Computational Linguistics. Weiterhin wurden einigen interessante Auswertungen zu den LREC 2016-Einreichungen gezeigt: So sind die in den Beiträgen mit Abstand am häufigsten beschriebenen linguistischen Resourcen Korpora und Lexika sowie auch Tagger/Parser, Treebanks, Evaluationsdatensätze, generische Software Toolkits, Annotationstools, Korpustools, Ontologien u.v.m. Über 3/4 der Ressourcen beschäftigt sich mit geschriebener Sprache, der Rest mit gesprochener Sprache, Zeichensprache oder mit multimodalen Sprachdaten.

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DH-Projektstelle in Regensburg zu besetzen

Für das DFG-Projekt „PaLaFra“ ist ab April 2015 eine Stelle im Bereich Computerlinguistik / Informatik zu besetzen.

Sie unterstützen eine interdisziplinäre Forschungsgruppe aus Romanisten, Korpus- und Computerlinguisten bei der Erforschung des Übergangs vom Latein zum Altfranzösischen. Typische Aufgaben umfassen die automatische Satzsegmentierung, Tokenisierung, Lemmatisierung, morpho-syntaktische und syntaktische Annotation sowie die Alignierung unterschiedlicher Texte als Parallelkorpus. Auf Basis dieser Vorverarbeitungsschritte sollen Heuristiken entworfen werden, die es erlauben, mithilfe von maschinellen Lernverfahren Annotationsvorschläge für eine weiterreichende, diskurspragmatische Annotation zu entwickeln. Schließlich soll das annotierte Korpus unter Berücksichtigung bestehender Analyse-Tools, wie etwa der TXM-Plattform, ausgewertet werden, und über eine Weboberfläche verfügbar gemacht werden. Die Projektstelle bietet die Möglichkeit einer wissenschaftlichen Weiterqualifikation im Rahmen einer Promotion.

Weitere Details zur Stellenausschreibung finden Sie hier.

Deutsch-französische Kooperation im Bereich der Digital Humanities: PaLaFra

Die drei Regensburger Wissenschaftler, Prof. Maria Selig, Dr. Rembert Eufe (beide Institut für Romanistik) und Prof. Christian Wolff (Institut für Information und Medien, Sprache und Kultur) haben gemeinsam mit französischen Kolleginnen und Kollegen von der École Normale Supérieure in Lyon und der Universität Lille einen Erfolg bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Agence Nationale de Recherche errungen. Ihr gemeinsames Projekt PaLaFra (Le passage du latin au français) bereitet die Publikation eines im Netz frei konsultierbaren Korpus von spätlateinischen und altfranzösischen Texten vor und wird mit einem Finanzvolumen von etwa 750 000 Euro (Laufzeit 36 Monate) gefördert. Die Vorbereitung dieser deutsch-französischen Kooperation wurde vom Bayerisch-Französischen Hochschulzentrum (BFHZ) unterstützt. Die Projektarbeit soll im April 2015 starten.

Die Kooperation wird dazu beitragen, die Internationalisierung der Regensburger Universität im Bereich der Forschung voranzutreiben und den an beiden Lehrstühlen bereits bestehenden Schwerpunkt im Bereich der historischen Korpuslinguistik weiter auszubauen. In Zusammenarbeit mit den französischen Kollegen, die im Bereich der Digital Humanities und der elektronisch unterstützten Korpuslinguistik bereits seit langem ausgewiesen sind, werden neuartige digitale Ressourcen bereitgestellt, die an die Regensburger Forschungen im Bereich des Textmining und des Usability Engineerings anschließen. Ziel ist es, ein Korpus aufzubauen, das durch die Kombination von Lemmatisierung, syntaktischer Annotation und diskurspragmatischen und texttypologischen Deskriptoren komplexe Abfragestrategien ermöglicht, die eine qualitativ neuartige Nutzung der Texte bei der Rekonstruktion des lateinisch-romanischen Sprachwandels garantieren.

Ansprechpartner: Prof. Christian Wolff