Kategorie: Crowdsourcing

Vortrag: „More Than Words – Computergestützte Erschließungsstrategien und Analyseansätze für handschriftliche Liedblätter“

Manuel Burghardt

Vortrag im Rahmen des DH-Kolloquiums der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

Abstract

Unter dem Schlagwort Digital Humanities wird gemeinhin der Einsatz digitaler Ressourcen und computergestützter Methoden in den Geisteswissenschaften zusammengefasst. Vor dem Hintergrund bestehender Methoden im Bereich der Korpus- und Computerlinguistik liegt hier bislang ein starker Fokus auf textbasierten Wissenschaften (vgl. etwa das Konzept des Distant Reading). In zunehmendem Maße rücken in den Digital Humanities nun aber auch andere geisteswissenschaftliche Disziplinen in den Fokus computergestützter Modellierungs- und Analyseversuche, etwa im Bereich der Kunstgeschichte (Bild), der Filmwissenschaft (Film) und der Musikwissenschaft (Musik). Entsprechend ist der Vortrag im Schnittfeld von Digital Humanities und Musikwissenschaft zu verorten. Dabei sollen anhand eines konkreten Projekts zur Digitalisierung einer großen Sammlung handschriftlicher Liedblätter grundlegende Möglichkeiten und Methoden zu Erschließung, Repräsentation und Analyse von notierter Musik aufgezeigt werden. Wenngleich an vielen Stellen Parallelen zu Methoden und Verfahren aus den textbasierten Geisteswissenschaften offenkundig werden, so wird doch auch deutlich, dass es sich bei „Notentext“ um mehr als nur Wörter handelt und sich somit einige Besonderheiten und Herausforderungen bei der Digitalisierung ergeben.

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DATeCH 2017: Crowdsourced Transcription of Handwritten Music Scores

Author: Manuel Burghardt

I am currently attending the DATeCH 2017 conference in Göttingen, which is fully packed with interesting talks on „Digital Access to Textual Cultural Heritage“. The venue is right in the heart of the „Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen“, which is quite a decent place for a conference 🙂

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DHd 2017 in Bern

Auch in diesem Jahr ist die Regensburger Arbeitsgruppe Digital Humanities mit zwei Beiträgen auf der DHd vertreten, die erstmalig in der Schweiz stattfindet. Die DHd ist die größte Digital Humanities-Konferenz im deutschsprachigen Raum (ca. 300 Teilnehmer), und wird seit 2014 jährlich an unterschiedlichen Standorten abgehalten (2014: Passau, 2015: Graz, 2016: Leipzig, 2017: Bern).

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LREC 2016

Die 10. internationale Konferenz „Language Resources and Evaluation“ (LREC) findet in diesem Jahr von 23. – 28. Mai in Portorož (Slowenien) statt. Wie Nicoletta Calzolari (Conference Chair) in ihrer Eröffnung anmerkte, ist die LREC laut Google Scholar-Ranking nach ACL, EMNLP und NAACL die wichtigste Konferenz im Bereich Computational Linguistics. Weiterhin wurden einigen interessante Auswertungen zu den LREC 2016-Einreichungen gezeigt: So sind die in den Beiträgen mit Abstand am häufigsten beschriebenen linguistischen Resourcen Korpora und Lexika sowie auch Tagger/Parser, Treebanks, Evaluationsdatensätze, generische Software Toolkits, Annotationstools, Korpustools, Ontologien u.v.m. Über 3/4 der Ressourcen beschäftigt sich mit geschriebener Sprache, der Rest mit gesprochener Sprache, Zeichensprache oder mit multimodalen Sprachdaten.

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Streetartfinder – Web-Anwendung zur Dokumentation und Kartierung von Streetart

Unter Streetart versteht man selbstautorisiert angebrachte Zeichen aller Art im urbanen Raum, die mit einem weiteren Personenkreis kommunizieren wollen. (Wikipedia-Definition zu Streetart)

Mit dem Streetartfinder liegt eine Web-Anwendung vor, die es ermöglicht Streetart-Bilder auf eine gemeinsame Plattform hochzuladen. Dabei werden Informationen zur Geolocation erfasst, welche es der Anwendung erlauben eine interaktive Karte der hochgeladenen Streetartbilder zu erstellen.

Streetart-Slideshow

Zusätzlich werden Informationen zum Uploader, zum Datum des Uploads sowie zur Streetart-Kategorie gespeichert. Zu diesen Kategorien gehören Graffiti, Stencil, Painting, Paste-Up, Installation und Sonstiges. Ziel ist der Aufbau einer umfangreichen digitalen Ressource zum Thema „Streetart“, welche in Folgestudien mit kunsthistorischen, soziologischen und kulturwissenschaftlichen Ansätzen näher untersucht werden können.


Webseite: http://streetartfinder.de/
Artikel bei kult: http://www.kult.de/neu-in-regensburg/kleine-kunstwerke-sichtbar-machen/150/11/1030914/
Facebook: https://www.facebook.com/streetartfinder

Publikation (Poster DHd 2015): „StreetartFinder – Eine Datenbank zur Dokumentation von Kunst im urbanen Raum“ (Download Poster + Extended Abstract)