DH@MI-UR 2018-2020: Sentimentanalyse und Annotation in Dramen

Wan-Hua Her und Aenne Knierim

Abstract

Dieser Beitrag ist Teil einer Reihe von Beiträgen, die Forschungsprojekte aus den Jahren 2018-2020 im Bereich Digital Humanities vorstellen. Die hier im Themenblock „Sentimentanalyse in Dramen“ zusammengefasste Forschung beleuchtet diese Methodik aus der Perspektive der Multimodalität, der empirischen Annotation und der Zusammenarbeit mit Semi-Expert*innen.

Die hier vorgestellten Forschungsbeiträge des Lehrstuhls sind:

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DH@MI-UR 2018-2020: Social-Media-Analyse – Distant Reading in Religions- und Depressionsforen

Wan-Hua Her und Thomas Schmidt

Abstract

Dieser Beitrag ist Teil einer Reihe von Beiträgen, die Forschungsprojekte aus den Jahren 2018-2020 im Bereich Digital Humanities vorstellen. Im Folgenden werden vor allem aktuelle Forschungen zum Thema „Social-Media-Analyse“ präsentiert: Distant Reading und Kollokationsanalyse verschiedener Religionsforen und Text Mining in Depressionsforen.

Die drei Forschungsbeiträge sind:

  1. Distant Reading of Religious Online Communities: A Case Study for Three Religious Forums on Reddit
  2. Visualizing Collocations in Religious Online Forums
  3. Exploring Online Depression Forums via Text Mining: A Comparison of Reddit and a Curated Online Forum
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DH@MI-UR 2018-2020: Analyse moderner kultureller Artefakte (Teil 2) – Memes, Video Games, Webseiten

von Aenne Knierim und Thomas Schmidt

Abstract

Dieser Beitrag ist Teil einer Reihe von Beiträgen, die Forschungsprojekte aus den Jahren 2018-2020 im Bereich der Digital Humanities an der Universität Regensburg vorstellen. Diesmal werden ausgewählte Projekte zum Thema „Analyse moderner kultureller Artefakte“ präsentiert: Im Fokus stehen Memes, Videospiel-Magazine und Webseiten. Am Beispiel dreier Forschungsbeiträge des Lehrstuhls für Medieninformatik an unserer Universität wird die Vielfalt der Forschung im Bereich der Digital Humanities illustriert.

Die drei Forschungsbeiträge sind:

  1. Acquisition and Analysis of a Meme Corpus to Investigate Web Culture
  2. Towards an Analysis of Gender in Video Game Culture:ExploringGender-specificVocabularyin Video Game Magazines
  3. Utilizing HTML-analysis and computer vision on a corpusof websitescreenshots to investigate design developmentson the web
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DH@MI-UR 2018-2020: Analyse moderner kultureller Artefakte (Teil 1) – Fanfictions, Songtexte und Gerichtsurteile

Wan-Hua Her und Thomas Schmidt

Abstract

Mithilfe von computergestützten Ansätzen lassen sich heutzutage moderne kulturelle Artefakte in vielfacher Hinsicht analysieren. Dies ermöglicht insbesondere Digital Humanities Forscher*innen, die durch Verfahren wie beispielsweise Text Mining und Textanalyse neue Daten akquirieren, neue Erkenntnisse zu gewinnen und diese somit mit neuen Perspektiven hermeneutisch zu interpretieren.

Dieser Beitrag ist Teil einer Reihe von Beiträgen, die Forschungsprojekte aus den Jahren 2018-2020 im Bereich Digital Humanities vorgestellt. Im Folgenden werden vor allem aktuelle Forschungen im Zusammenhang mit modernen kulturellen Artefakten präsentiert: Fanfictions, deutschsprachige Songtexte und Gerichtsurteile.

Die drei Forschungsbeiträge sind:

  1. Investigating the Transformation of Original Work by the Online Fan Fiction Community: A Case Study for the TV show ‘Supernatural‘
  2. Der Einsatz von Distant Reading auf einem Korpus deutschsprachiger Songtexte
  3. Stilometrie in der Rechtslinguistik
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Regensburger Beitrag zu den DHNord Post Proceedings 2020/2021

Aenne Knierim und Thomas Schmidt

Abstract

Aufgrund des Ausfalls der jährlichen Digital Humanities-Tagung des Verbandes Digital Humanities in the Nordic & Baltic Countries in 2021 gab es dieses Jahr die Möglichkeit, aufbauend auf Einreichungen der Tagung 2020, längere und erweiterte Versionen von angenommenen Beiträgen in einem erneuten Peer-Review-Verfahren für  einen sogenannten Post Proceedings-Band einzureichen und zu publizieren. Die Post Proceedings sind öffentlich zugänglich und man findet sie hier. Aufbauend auf einem Late-Breaking-Poster von der Tagung 2020 haben Mitarbeiter des Lehrstuhls für Medieninformatik und eine Studierende des Digital Humanities-Masters ein Paper eingereicht und publiziert, in welchem Ergebnisse zur Entwicklung und Evaluation einer innovativen Live-Sentiment-Annotation von Filmen präsentiert werden. Der Beitrag stammt von: Thomas Schmidt, Isabella Engl, David Halbhuber und dem Lehrstuhlinhaber der Medieninformatik Christian Wolff. Im Folgenden wird das Forschungsprojekt beschrieben und dazugehörige Ressourcen geteilt.

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Im Spannungsfeld zwischen Digital Humanities und Informationswissenschaft- Beiträge der Universität Regensburg auf der ISI 2021

Wan-Hua Her und Aenne Knierim

Abstract

Das 16. Internationale Symposium für Informationswissenschaft brachte dieses Jahr Fachvertreter*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen, um über aktuelle Forschungsvorhaben der Informationswissenschaft und benachbarter Fächer wie den Digital Humanities zu diskutieren. Die Tagung fand virtuell in englischer und deutscher Sprache unter dem Motto „Information zwischen Daten und Wissen. Die Informationswissenschaft und ihre Nachbarn von Data Science bis Digital Humanities“ statt. Das sich zuletzt sehr dynamisch entwickelnde Arbeits- und Forschungsgebiet der Digital Humanities bot im Spannungsverhältnis mit dem Fach Data Science einen fruchtbaren Boden für den informationswissenschaftlichen Diskurs.

Passend dazu beschäftigt sich ein Beitrag von Manuel Burghardt und Jan Luhmann mit der Beziehung zwischen der Informationswissenschaft und Digital Humanities. Michael Achmann und Florian Schwappach stellten ihr Paper „Grundlagenermittlung für die digitale Werkbank qualitativ-hermeneutisch arbeitender Geisteswissenschaftlerinnen“ vor, in dem die Nutzung digitaler Tools durch Geisteswissenschaftler*innen untersucht wird. Interessante Einblicke in das Forschungsfeld der Sentiment Analyse brachte ein Paper von Thomas Schmidt, Johanna Dangel und Christian Wolff, welches das Tool SentText beleuchtet. In einer neuen Studie aus der Informationswissenschaft zum Thema Fake News von Thomas Schmidt, Christian Wolff und anderen wurde das Informationsverhalten der Befragten im Umgang mit Fake News in den sozialen Medien thematisiert.

Photo Credit: Poline Zimmermann, Source: pexels.com/de-de/foto/foto-der-person-mit-laptop-3747403/
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Vortrag: „More Than Words – Computergestützte Erschließungsstrategien und Analyseansätze für handschriftliche Liedblätter“

Manuel Burghardt

Vortrag im Rahmen des DH-Kolloquiums der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

Abstract

Unter dem Schlagwort Digital Humanities wird gemeinhin der Einsatz digitaler Ressourcen und computergestützter Methoden in den Geisteswissenschaften zusammengefasst. Vor dem Hintergrund bestehender Methoden im Bereich der Korpus- und Computerlinguistik liegt hier bislang ein starker Fokus auf textbasierten Wissenschaften (vgl. etwa das Konzept des Distant Reading). In zunehmendem Maße rücken in den Digital Humanities nun aber auch andere geisteswissenschaftliche Disziplinen in den Fokus computergestützter Modellierungs- und Analyseversuche, etwa im Bereich der Kunstgeschichte (Bild), der Filmwissenschaft (Film) und der Musikwissenschaft (Musik). Entsprechend ist der Vortrag im Schnittfeld von Digital Humanities und Musikwissenschaft zu verorten. Dabei sollen anhand eines konkreten Projekts zur Digitalisierung einer großen Sammlung handschriftlicher Liedblätter grundlegende Möglichkeiten und Methoden zu Erschließung, Repräsentation und Analyse von notierter Musik aufgezeigt werden. Wenngleich an vielen Stellen Parallelen zu Methoden und Verfahren aus den textbasierten Geisteswissenschaften offenkundig werden, so wird doch auch deutlich, dass es sich bei „Notentext“ um mehr als nur Wörter handelt und sich somit einige Besonderheiten und Herausforderungen bei der Digitalisierung ergeben.

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Ringvorlesung Digital Humanities an der Universität Regensburg

Zum aktuellen Wintersemester 2017 / 2018 wird an der Universität Regensburg die Ringvorlesung „Digital Humanities“ angeboten – Ansprechpartner: Manuel Burghardt, vorname.nachname@ur.de

Digital Humanities: Chancen und Herausforderungen, Spannweiten und Interpretationen – Eine transdisziplinäre Perspektive

1959 konstatiert C. P. Snow in seinem Essay „The Two Cultures“ eine Kluft zwischen den Fachkulturen der Naturwissenschaften und der Geisteswissenschaften. Gleichzeitig bemerkt er, dass – wenn es gelänge, diese Kluft zu überwinden – sich ein enormes, kreatives Potenzial entfalten könnte[1]. Einen Wandel hin zu einer Annäherung der beiden Kulturen kann man aktuell mit der Konjunktur der Digital Humanities beobachten. Weiterhin belegen jüngere Aktivitäten der Forschungsförderung, wie etwa die VW-Ausschreibung zu „Mixed Methods in den Geisteswissenschaften“[2], eine zunehmende Interaktion zwischen quantitativen Verfahren und qualitativen Ansätzen. Mit den Chancen für wissenschaftliche Innovationen, die eine solche Kombination aus unterschiedlichen methodischen Ansätzen mit sich bringt, gehen jedoch auch Herausforderungen und Gefahren einher, die von den Geistes- und Kulturwissenschaften kritisch diskutiert werden. So wurde etwa auf der ersten Jahrestagung des Fachverbands Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd 2014, Passau) darüber debattiert, ob mit den Digital Humanities ein „methodischer Brückenschlag“ gelingen könne, oder ob doch eher eine „feindliche Übernahme“ durch die Informatik drohe[3].

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INFORMATIK 2017: Music Information Retrieval für deutschsprachige Volkslieder

Die 47. Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik (GI) in Chemnitz findet in diesem Jahr unter dem Motto „Digitale Kulturen“ statt. Auch das Thema Digital Humanities wird dabei aufgegriffen, bspw. in einem dedizierten Workshop zum Thema Modellierungsfragen in den Digitalen Geisteswissenschaften. Darüber hinaus wird in weiteren thematischen Workshops der Einsatz von informatischen Methoden in anderen Disziplinen thematisiert, etwa im Workshop Musik trifft Informatik. Im Rahmen der letztgenannten Veranstaltung wurde aus Regensburg ein Beitrag vorgestellt:

  • Lamm, L. & Burghardt, M. (2017). Entwicklung eines Music Information Retrieval-Tools zur Melodic Similarity-Analyse deutschsprachiger Volkslieder. In Eibl, M. & Gaedke, M. (Hrsg.): INFORMATIK 2017, Lecture Notes in Informatics (LNI), Gesellschaft für Informatik, Bonn 2017.

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MuC 2017: User Experience Mining auf Basis von Online-Produktbewertungen

Im September wurde vom Lehrstuhl für Medieninformatik in Regensburg erstmals die Mensch und Computer 2017 unter dem Motto „Spielend einfach interagieren“ mit ca. 700 Teilnehmern organisiert. Alle Einzelbeiträge finden sich in der Digital Library der GI.

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